Wie wirkt das Malaria Medikament Laramin?

Das verschreibungspflichtige Lariam wird aufgrund seines Wirkstoffs Mefloquin sowohl zur Vorbeugung als auch zur Behandlung verordnet. Darunter fällt die Akutbehandlung im Notfall und die weiterführende Behandlung durch einen Arzt oder unter klinischen Bedingungen. Lariam gehört zu der Medikamentengruppe, die den Erreger nicht eindämmen und hemmen, sondern aufspüren und zuverlässig abtöten.

Dennoch muss die Wirkung mit einer serologischen Untersuchung kontrolliert werden. Die Einnahme von Lariam ersetzt deshalb nicht die begleitende Behandlung und Betreuung durch einen Arzt. Nur ein Arzt sollte bestimmen, wann mit der Einnahme von Lariam aufgehört werden kann, denn auch hier gilt es, die Erreger komplett zu eliminieren.

Was muss beachtet werden?
Als besonders beachtenswerte Nebenwirkung von Lariam ist die Möglichkeit der Abtötung eines Fötus im Mutterleib zu nennen. Diese Gefahr besteht aufgrund der Langzeitwirkung des Medikaments noch drei Monate nach Einnahme der letzten Tablette.

Weiter ist bei der Teilnahme am Straßenverkehr auf eine mögliche Herabsetzung des Reaktionsvermögens zu achten. Sehstörungen und andere Wahrnehmungsstörungen sowie psychische Auffälligkeiten können ebenfalls als Nebenwirkung von Lariam auftreten. Dazu kommen Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Muskelschmerzen, Herz-Kreislaufbeschwerden, sowie depressive Verstimmungen wurden ebenfalls beobachtet.

Kinder unter drei Jahren dürfen Lariam nicht einnehmen. Auch Patienten mit psychischen Erkrankungen oder Neigung zu Epilepsie sind von der Einnahme von Lariam ausgeschlossen. Zu den Gegenanzeigen von Lariam gehört auch die Stillzeit.

Lariam darf nicht zusammen mit anderen Malariamedikamenten eingenommen werden. Auch Medikamente gegen Epilepsie, Diabetes, Herzkrankheiten und psychische Erkrankungen gehören zu den Medikamenten, die zusammen mit Lariam eine unerwünschte Wechselwirkung auslösen können. Der Arzt ist deshalb akribisch über alle Vorerkrankungen und bestehender Medikation zu informieren, bevor er Lariam verschreibt.

Lariam gibt es in der kleinen Packungsgröße mit nur acht Tabletten. Aufgrund der Langzeitwirkung reichen diese acht Tabletten aus. Eine weitere Betreuung und ärztliche Kontrolle darüber hinaus ist dennoch notwendig.

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Zusammenfassung

Laramin ist ein Medikament, das zur Malariaprophylaxe und zur Behandlung von Malaria eingesetzt wird. Es wirkt, indem es gezielt die Erreger abtötet. Trotzalledem gibt es bei Laramin einige schwere Nebenwirkungen.

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