Malaria Tropica - Anzeichen, Symptome und Krankheitsverlauf der Malaria Tropica

Plasmodium falciparum heißt der Parasit, der durch die weibliche Anopheles Mücke übertragen werden kann und zur gefürchtetsten aller Malariaformen führt. Die Malaria Tropica ist nicht nur die Art, die am schwersten verläuft, sondern auch die, welche am weitesten verbreitet ist.

Die Gefahr, sich mit Malaria Tropica zu infizieren, ist in den meisten Malariagebieten gegeben. Besonders konzentriert findet man den Erreger in Afrika und in Südostasien, sowie im gesamten pazifischen Raum. In einigen Regionen kommt der Erreger Plasmodium falciparum ausschließlich vor, zu diesen Regionen gehört auch Haiti und die Dominikanische Republik.

Nach einer Inkubationszeit von 7 - 30 Tagen erscheinen die ersten Symptome. Fieber ist das Leitsymptom aller Malaria Arten, bei der Malaria Tropica bleiben aber die als typisch angesehenen fieberfreien Phasen aus. Es ist also davon auszugehen, dass sich Fieber, Schüttelfrost und Schweißausbrüche nicht mit fieberfreien Zeiten abwechseln, wie das bei den anderen Malaria Arten der Fall ist.

Das führt dazu, dass man als Patient nicht sofort an die Möglichkeit einer Malaria denkt, weil die typischen Symptome fehlen und dadurch nicht rechtzeitig mit der Behandlung eingesetzt werden kann.
Der weitere Verlauf der Malaria Tropica ist von schweren Magen-Darm-Beschwerden geprägt. Der Parasit greift nach und nach die inneren Organe an, insbesondere Nieren, Milz und Lunge. Die roten Blutkörperchen werden durch den Erreger der Malaria Tropica zerstört und es kommt beim Patienten zu einer lebensbedrohlichen Blutarmut.

Der Sauerstofftransport zu den Organen ist durch die Anämie stark beeinträchtigt, was dazu führt, dass es letztendlich zu einem Organversagen kommen kann. Koma und Tod sind die Folgen.
Diese gravierenden Folgen können eintreten, wenn die Malaria Tropica unbehandelt bleibt oder ungünstig verläuft. Die Patienten werden intensivmedizinisch im Krankenhaus behandelt, eine vollständige Heilung ist möglich. Eine überstandene Malaria Tropica hinterlässt in der Regel keine Folgeschäden, aber auch keine Immunität gegen eine erneute Ansteckung.
Bei den Bewohnern der Malaria Gebiete stellt sich zwar eine gewisse Teilimmunität ein, bei Reisenden kann man mit einer derartigen Entwicklung nicht rechnen. Es ist daher unbedingt erforderlich, vor jeder Tropenreise eine ausreichende Malaria Prophylaxe vorzunehmen.

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Zusammenfassung

Malaria Tropica ist die Malaria Art die am schwersten verläuft. Der Erreger Plasmodium falciparum der Malaria greift dabei die inneren Organe an und kann zu einem kompletten Organversagen führen. Malaria kann dann Koma oder sogar den Tod bewirken.

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