Selbstbehandlung von Malaria und Verhalten im Notfall - Malaria Stand-by-Therapie
Bereits die ersten Anzeichen einer möglichen Malaria Erkrankungen sind Anlass, mit einer Notfallbehandlung zu beginnen, sofern man sich noch auf der Reise befindet.
Anzeichen, die auf eine mögliche Malaria Erkrankung hinweisen:
Frösteln, Unwohlsein, Glieder- und Muskelschmerzen, Abgeschlagenheit und Fieber.
Treten Beschwerden erst nach der Rückkehr auf, sollte man auf eine Selbstbehandlung verzichten und sich unverzüglich in die Hände eines erfahrenen Arztes begeben. Der erste Ansprechpartner kann in diesem Fall auch der Hausarzt sein, der im Bedarfsfall eine Einweisung in ein Krankenhaus veranlasst oder darüber entscheidet, ob eine ambulante Therapie ausreichend ist.
Wenn man nicht unverzügliche ärztliche Hilfe organisieren kann, weil man beispielsweise noch unterwegs ist, beginnt man am besten mit der Einnahme der Medikamente, die man für diesen Notfall vorbereitet hat.
Als Notfallmedikamente eignen sich unterschiedliche Präparate. Im Rahmen einer sinnvollen Reisevorbereitung hat man sich vor Reiseantritt mit einem Arzt abgesprochen, der die Medikamente verschrieben hat. Weitergehende Informationen bieten auch die Tropeninstitute an oder eines der Reisemedizinischen Zentren. Auch das Internet bietet umfassende Informationen über eine vollständige Malaria Prophylaxe.
Wichtig:
Man sollte auch daran denken, dass man nach Ablauf einiger Monate eine Kontrolluntersuchung durchführen lässt.
Die Kosten für eine Behandlung der Malaria werden von gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Mit vorbeugenden Maßnahmen sieht es etwas anders aus. Nicht alle Krankenkassen bezahlen Medikamente, die als vorbeugende Prophylaxe eingenommen werden oder zur Stand-by-Therapie mitgenommen werden. Die Krankenkassen geben Auskunft darüber, ob eine Malaria Vorbeugung zu ihrem Leistungsspektrum gehört.