Was ist Malaria? Wie kommt es zur Übertragung von Malaria?

Dass die Tropenkrankheit Malaria auch Sumpffieber oder Tropenfieber genannt wird, hängt mit dem Fieber zusammen, mit welchem die schwere Krankheit einher geht. Das Fieber tritt in Schüben auf, weshalb man Malaria auch als Wechselfieber bezeichnet.

Wie bekommt man Malaria?

Es gibt keine Ansteckung von Mensch zu Mensch, wenn man von schwangeren Frauen absieht, die unter Umständen das ungeborene Kind infizieren können.

Überträger der in der Regel schwer verlaufenden Krankheit ist eine kleine, unscheinbare Stechmücke, die mit ihrem Stich die gefährlichen Parasiten weitergibt, welche beim Menschen die gefürchtete Infektionskrankheit auslösen. Anopheles Mücke heißt das Insekt, dessen Verbreitungsgebiet überall dort zu finden ist, wo es warmes und feuchtes Klima gibt.

Malaria Prophylaxe gehört als wichtigster Teil zu den Reisevorbereitungen in ein Land, das als Malariagebiet gilt.

Afrika, Asien und Südamerika gelten als Malariagebiete, durch die Klimaerwärmung ist jedoch zu rechnen, dass sich die Regionen immer weiter ausbreiten, in denen sich die Anopheles Mücke besonders wohl fühlt. Experten rechnen damit, dass zukünftig auch Europa zu den Malaria gefährdeten Regionen zu zählen ist.

Umso wichtiger ist es, dass die Menschen über Vorbeugungsmethoden aufgeklärt sind, denn eine umfassende Prophylaxe ist die einzige wirksame Maßnahme gegen Malaria. Ist man erst einmal infiziert, kann man nur die Symptome bekämpfen. Setzt die Behandlung nicht rechtzeitig oder nicht fachgerecht ein, kann Malaria auch tödlich verlaufen.

Die potenziell tödliche Tropenkrankheit ist nicht zu unterschätzen, aber leider gehen viele Touristen zu blauäugig an das Thema heran. Das Unwissen über die Risiken der Tropenkrankheit führt allzu oft dazu, dass die notwendige Malaria Prophylaxe vernachlässigt wird.

Wenn es dann zu einem Stich der Anopheles Mücke kommt, wird dieser zu schnell als normaler Insektenstich abgetan. Auftretendes Fieber wird leicht mit Grippesymptomen verwechselt. Wer nicht spätestens jetzt seine Beschwerden mit dem Insektenstich in Verbindung bringt und an die Möglichkeit einer Malaria denkt, geht ein hohes Risiko ein. Noch besser ist, rechtzeitig vorzubeugen.

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Zusammenfassung

Malaria löst starkes Wechselfiber aus, das in Schüben auftritt. Zu den Malaria Gebieten gehören Afrika, Asien und Südamerika in denen die Stechmücke gut gedeihen kann.

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